Sunday, 4 November 2007

Day #33

Das Schlimmste was passieren konnte ist passiert...
nein ich habe kein Ska-Konzert verpasst oder bin gerade noch mit meinem Leben davon gekommen - viel schlimmer - meine Kopfhörer haben einen Wackelkontakt. Besser gesagt die linke Muschel. Jede Kopfbewegung, jede Erschütterung bereitet dem Musikgenuß ein kurzzeitges Aus, nach einer halben Minute der Tilt und Aggressionen pur.
Sani-like mit Tixo (weil kein Leuko vorhanden) das Kabel nun gebogen angeklebt an die Muschel, hoffentlich hält es.

Nun ja, abgesehen davon hab ich heute bis fast 11 geschlafen und bin dann gleich mal wieder eine Runde gelaufen... Gemütlich gefrühstückt und geduscht, danach ging es spontan zum "Bondi to Coogee Clifftop Trail" - einem 5km Spaziergang entlang der Küste, von einem Strand zum Nächsten.

Route

Somit gesagt, getan mit dem Bus nach North Bondi gefahren.
Beim Bondi Beach, dem Hausstrand von Sydney (und wohl auch dem Größten), den sea-spray beim Wellenaufschlag an den Cliffs gespürt und in die Unendlichkeit geschaut.

Bondi Beach

Es war gar nicht soviel los wie erwartet, immerhin war ja Sonntag und ein sonniger Tag. Najo zumindest nicht am Strand. Da momentan die "Sculpture by the sea" an den Stränden stattfanden waren es richtige Pilgerströme, gar Menschenmassen, die sich auf dem kleinen Weg durch die Kliffe bewegten.
Pilgerschaft

Teilweise ganz gute Kunst, teilweise natürlich glatter Schrott.

Gewinner-Skulptur

Weiter des Weges konnte man schön den Strand samt den Wellenreitern überblicken, immer mit dem salzigen Meerwind im Gesicht. So schlängelten wir uns von einem Zipferl, das ins Meer ragt zum Nächsten, mittlerweile barfuß.

surfing crowd

Der schönste Beach war wohl Tamarama Beach, ein kleinerer aber feinerer, wo wir dann auch in der Nähe zum ersten Mal Rast gemacht haben um die Aussicht mehrheitlich zu erfassen (samt Blick zu unserer Rechten auf den Friedhof).

Das Wandern ging bis Coogee Bay, dem letzten Strand, bis dahin war es dann auch scho um 7 Uhr Abends, dort sind wir (eines der wenigen Male) auch Essen gegangen, bei der Sushi-Bar gab es kein Entrinnen mehr. Nachdem ich den ganzen Tag ohnehin wieder nichts gegessen habe, not a bad idea.

Mit dem Bus ging es wieder Richtung Stadt und nach dem letzten Fußmarsch froh zuhause zu sein und noch viel zuviel zu tun, neben hier schreiben noch schnell Wäsche wachen, die Fotos bearbeiten und und und.

Viele noch schönere Fotos wie immer auf Flickr

soviele Sachen vergess ich schon im Laufe des Tages: neben dem BBQ-Griller, den jeder Backyard in Sydney (und wohl Australien) hat, hat auch jeder Herd zwischen Herdplatten und Backrohr eine Art Schacht zum Grillen. Damit ich auch mal die hier typischen Sachen festhalte.

No comments: